{"id":201,"date":"2019-09-24T13:02:27","date_gmt":"2019-09-24T13:02:27","guid":{"rendered":"http:\/\/eichendorffschule-essen.de\/?page_id=201"},"modified":"2019-11-23T19:20:14","modified_gmt":"2019-11-23T19:20:14","slug":"joseph-freiherr-von-eichendorff","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eichendorffschule-essen.de\/?page_id=201","title":{"rendered":"Joseph Freiherr von Eichendorff"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table alignleft\"><table class=\"\"><tbody><tr><td><strong>Name:<\/strong><\/td><td>Joseph Freiherr von Eichendorff<\/td><\/tr><tr><td><strong>Geboren:<\/strong><\/td><td>10. M\u00e4rz 1788 im Schloss Lubowitz bei Ratibor<\/td><\/tr><tr><td><strong>Gestorben:<\/strong><\/td><td>26. November 1857 in Nei\u00dfe<\/td><\/tr><tr><td><strong>Eltern:<\/strong><\/td><td>Vater: Adolf Freiherr von Eichendorff (1756 &#8211; 1818)&nbsp;<br>Mutter: Karoline Freiin von Kloch (1766 -1822)&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>Beruflicher Werdegang:<\/strong><\/td><td>Jurastudium in Halle, Heidelberg und Wien&nbsp;<br>Soldat in der preu\u00dfischen Armee&nbsp;<br>Unterrichtete an den Universit\u00e4ten von Halle und Heidelberg&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>Besonderheiten:<\/strong><\/td><td>Viele seiner Texte sind in musikalischen Kompositionen verwendet worden (Mendelssohn und Schumann).&nbsp;<br>Vertreter der deutschen Sp\u00e4tromantik&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/eichendorffschule-essen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_3046_Ausschnitt-400x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-202\" width=\"192\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/eichendorffschule-essen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_3046_Ausschnitt-400x300.jpg 300w, https:\/\/eichendorffschule-essen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_3046_Ausschnitt-400x300-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 192px) 100vw, 192px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Biographie<\/h4>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Nie hat er eine Mode mitgemach<\/em>t&#8220;, sagte Hermann Hesse \u00fcber Joseph von Eichendorff, einen der gr\u00f6\u00dften Dichter der deutschen Sp\u00e4tromantik. Die geistige Grundhaltung Eichendorffs wurde durch sein gelebtes Christentum (seine Liebe zu Gott), seine tiefe Menschlichkeit, die Liebe zur Natur und die eigene F\u00e4higkeit \u00fcber kulturelle Grenzen hinauszugehen gepr\u00e4gt.<br>Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wurde am 10. M\u00e4rz 1788 als Sohn von Adolf Freiherr von Eichendorff, einem preu\u00dfischer Offizier, und dessen Frau Karoline Freiin von Kloche auf Schloss Lubowitz bei Ratibor (in Oberschlesien) geboren. Er wuchs mit seinem 18 Monate \u00e4ltern Bruder Wilhelm und seiner 16 Jahre j\u00fcngeren Schwester Luise in einem vom christlichen Glauben gepr\u00e4gten Elternhaus auf. Der katholische Glaube begleitete Joseph durch sein ganzes Leben, und wurde f\u00fcr dieses die pr\u00e4gende Instanz.<br>Von 1801 bis 1805 lebte Joseph mit seinem Bruder im St. Josef-Konvikt der Jesuiten in Breslau. Anschlie\u00dfend begann er sein Studium der Rechts- und Geisteswissenschaft in Halle, das er 1807 in Heidelberg fortsetzte. Hier traf er zum ersten mal auf die zwei gro\u00dfe Lyriker der deutschen Romantik: Clemens von Brentano und Achim von Arnim. 1808 folgte eine Bildungsreise der Br\u00fcder Eichendorff nach Paris und Wien. 1810 nahm Joseph von Eichendorff in Wien sein Studium wieder auf, und beendete dieses im Jahre 1812.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Befreiungskriege dient Joseph 1813 als Freiwilliger im L\u00fctzowschen Freikorps, den er jedoch nach dem Waffenstillstand wieder verl\u00e4sst. Auf seinem nun folgenden Lebensweg spielt das Milit\u00e4r zun\u00e4chst weiterhin eine gro\u00dfe Rolle: Er tritt mit Philipp Veit in das&nbsp; Kleistische Armeekorps ein und wird sp\u00e4ter Offizier in der Schlesischen Landwehr, im Festungs- und Ausbildungsdienst. 1815 heiratete Joseph Luise von Larisch, jedoch sehr zum Unwillen der Mutter.<br>Nach seiner Teilnahme an den Befreiungskriegen wurde Eichendorff 1816 preu\u00dfischer Beamter, nach 1831 im Berliner Kultusministerium (Pensionierung 1844). W\u00e4hrend dieser Zeit erschienen die zeitkritisch akzentuierten Novellen&nbsp;<em>Das Marmorbild<\/em>(1819) und&nbsp;<em>Schlo\u00df D\u00fcrande<\/em>(1836) \u00fcber die Wirren der Franz\u00f6sischen Revolution.<br>Aufgrund seiner heftigen Kritik an der preu\u00dfischen Staatsregierung (als Reaktion auf die Verhaftung des K\u00f6lner Erzbischofs) legte er sein Amt im preu\u00dfischen Innenministerium aus Protest nieder. Im gleichen Jahr kam seine Abhandlung \u201cGeschichte der Wllllliederherstellung des Schlosses Marienburg\u201d (1844) heraus. Von 1846 bis 1847 zog es ihn nach Wien. Seine weiteren Stationen waren Berlin und Nei\u00dfe, von denen Letztere auch die Endstation seines Lebens werden sollte.<br>In der Zeit nach der Pensionierung arbeitete er vorwiegend publizistisch; ein Dichter, so schrieb er, m\u00fcsse wissen, wann er aufzuh\u00f6ren habe.<br>1855 zog er zu seiner Tochter nach Nei\u00dfe in Oberschlesien, bald darauf starb seine Frau \u2013 f\u00fcr ihn ein erster Wink des Schicksals. Kurze Zeit sp\u00e4ter, am 26. November 1857 starb Joseph von Eichendorff im Alter von 69 Jahren an einer Erk\u00e4ltung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Name: Joseph Freiherr von Eichendorff Geboren: 10. M\u00e4rz 1788 im Schloss Lubowitz bei Ratibor Gestorben: 26. 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